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Wir brauchen humane Familien Jeder von uns braucht im wahrsten Sinne des Wortes eine humane Familie - eine Familie, in der er sich frei und sicher fühlt, zu der er nach der Arbeit zurückkehrt, im Kreis derer er aussprechen kann, was er fühlt und denkt, wovor er Angst hat und worüber er sich freut. In der Welt von heute, in der man immer öfter vom Frieden spricht, während dieser gefährdet ist, in der Politiker verschiedener Länder sich nicht verständigen können, ist die Zeit gekommen, den Frieden in den Familien zu suchen. Der Friede der Welt durch Verständigung und Freundschaft zwischen Familien - dies ist der Leitgedanke, der die Redaktion dieser neuen Online-Zeitschrift leitet. Wir möchten alle diejenigen zum Schreiben ermutigen, denen der Frieden zwischen den Völkern am Herzen liegt. Wir wollen dies durch Kontakte zwischen Familien verschiedener Länder, Kulturen und Sprachen erreichen. Wir wollen einander Briefe schreiben. Lassen Sie uns über unsere Familien schreiben wie man an einen Freund schreibt. Lassen Sie uns darüber berichten, was in unseren Familien geschieht, über unsere Freuden und Probleme. Unsere Briefe werden andere Familien lesen. Wir hoffen, dass wir uns trotz verschiedener Nationalitäten, Gewohnheiten, Sprachen immer nahe sind, und zwar durch die vielfachen Gefühle, die wir in unseren Familien empfinden. Wir hoffen auch, dass das nähere Kennenlernen in Zukunft zur gegenseitigen Hilfe und zum Austausch von Adressen führen wird - wie es nämlich bei Familienangehörigen üblich ist. Unser jetziger Versuch ist vom Inhalt her die Fortsetzung der Zeitschrift, die 10 Jahre lang erschienen ist (Powiernik Rodzin), an Familien gerichtet wurde und in der Familien zu Wort kamen. Diesmal wollen wir - mit Hilfe des Internet - Familien in der ganzen Welt erreichen. In der Welt, die immer mehr zu einem kleinen Dorf wird und in der Nachrichten blitzschnell von einem Erdteil zum anderen übermittelt werden können. Leider sind es meistens schlechte Nachrichten. Deshalb kann es uns scheinen, dass in der Welt nur Gewalt herrscht. Dies kann dazu führen, dass man am Guten zweifelt. Durch unsere Zeitschrift möchten wir der Welt das Gute zeigen, das oft in unseren Familien zu finden ist. Schreiben wir also nicht nur über das Unglück, sondern auch über das Gute. Zeigen wir der Welt, dass in jeder Nation, in jeder Kultur und in jeder Religion etwas Gutes steckt. Glauben wir an das Gute im Menschen, damit man leichter an das Gute einer Nation, eines Landes, das fremden Politikern feindselig scheinen kann, glaubt. Verbreiten wir gute Meinung über Menschen und Nationen, damit wir uns gegenseitig annähern und anfreunden können. Liebe Leser, wir wenden uns an Sie mit der Bitte, unsere Zeitschrift mitzugestalten. Schreiben Sie uns, wie Sie sich unsere Zeitschrift vorstellen, die uns gemeinsam helfen soll, Vorurteile zu überwinden. Schreiben Sie in derjenigen Sprache, die Sie am besten kennen. Nach Kräften werden wir versuchen, Ihre Briefe ins Englisch oder in eine andere bekannte Sprache zu übersetzen. Wenn wir in der Redaktion nicht imstande sein werden, einen Brief zu übersetzen, werden wir ihn trotzdem auf unserem Portal veröffentlichen - mit der Hoffnung, dass ihn einer unserer Leser übersetzen wird. Wir werden uns alle Mühe geben, damit unsere Zeitschrift regelmäßig einmal im Monat erscheint. Der ganze Stoff wird archivisiert werden, damit man jederzeit darauf zurückgreifen kann. Wir warten also auf die ersten Briefe. Lassen Sie uns anfangen! Henryk Krzysteczko |